Dominikanische Republik – weiße Strände, hohe Palmen und blaue Lagunen

Dominikanische Republik – Punta Cana

Wir starteten um 4.30 Uhr eine 2 ½ Stündige Autofahrt nach Amsterdam. Da parken am Flughafen sehr teuer ist stellten wir unser Auto etwas außerhalb auf den Parkplatz des „Mercure Hotels“ in Sloten. Das Hotel liegt direkt hinter einer Tankstelle und ist durch die pinke Schrift nicht zu verkennen. Dort mussten wir einfach bei der Einfahrt an der Schranke ein Ticket ziehen und dieses am Ende des Urlaubs im Hotel freischalten lassen. Der Parkplatz hat auf uns einen sehr seriösen Eindruck gemacht. Buchen kann man das ganz einfach bei Parken und Fliegen.
Vom Hotel aus fährt jede halbe Stunde ein kostenloser Shuttle zum Flughafen, dieser ist etwa 7 Minuten unterwegs. Das Parken kostete pro Tag 6€ was im Gegensatz zum Flughafenparkplatz recht günstig ist.
Am Flughafen Amsterdam kann man alles auf Englisch klären, wobei man eigentlich nur einmal angeben muss, wohin die Reise geht. Dass unser Flug 2 Stunden Verspätung hatte, soll wohl kein Regelfall sein, kann aber vorkommen wie überall anders auch. 
Endlich an Bord der Boing 767 mit ca. 330 Sitzplätzen geht es dann auch schon los. 9:20 Stunden sind wir nun unterwegs in 35997ft mit einer Geschwindigkeit von 715 km/h bei -52° Celsius. An Bord gibt es einen Wasserspender in der Mitte des Flugzeugs, dort kann man sich zu jeder Zeit kostenlos bedienen. Jeder Platz hat einen eigenen Bildschirm, diesen zu benutzen kostet allerdings 10€. Während des Fluges gibt es eine warme Mahlzeit, welche im Preis inbegriffen ist. Man kann zwischen 2 Menüs wählen, eins davon ist in der Regel vegetarisch.
Um in die Dominikanische Republik einreisen zu können, muss man eine „Direccion general de Migracion“ Karte ausfüllen. Diese bekommt man von den Stuardessen (welche einem bei Verständnisproblemen auch gerne beim Ausfüllen helfen) und gibt sie bei der Passkontrolle wieder ab. Zusätzlich dazu muss man in Punta Cana eine Touristenkarte für 10 Dollar kaufen, die ist leider in vielen Fällen nicht inklusive.
Endlich gelandet standen wir mitten auf dem Rollfeld eines kleinen „Flughafens“ der gar nicht aussah als würde es überhaupt Sicherheitsbestimmungen geben. Begrüßt wurde man von laut singenden Dominikanern die mit dem Fuß einen Korb vor sich her schoben um Geld zu sammeln.


Mit einem Bus wurden wir dann in unser Hotel gebracht. Das Wetter ist hier verblüffend anders – wenn es regnet ist es trotzdem genauso warm und nach einem kurzen kräftigen Schauer ist das Spektakel auch schon wieder vorbei und die Sonne scheint, als wäre nie etwas gewesen. Unser Hotel war eine riesige Anlage mit 4 Restaurant, einem Pool über das ganze Geländer (inklusive Poolbar) und einem direkten Zugang zum Meer. Der Strand und das Meer sind unbeschreiblich schön, was nicht zuletzt an den fleißigen Mitarbeitern des Hotels liegt, die diesen jeden morgen in aller früh reinigten.


Während unseres Aufenthaltes haben wir einige Touren mitgemacht, denn man wurde an jeder Ecke angesprochen und konnte gar nicht anders als eine überteuerte Safari, Quadtour oder ähnliches zu kaufen. Auch am Strand wurde man von Händlern angesprochen, Souveniers zu kaufen, diese waren jedoch freundlich, akzeptierten ein Nein und waren um einiges günstiger als die Geschäfte im Hotel, was mitunter daran lag, dass sie mit sich Handeln ließen. Natürlich nahmen auch wir selbstgedrehte Zigarren und eine wunderschöne Muschel mit.


Ein Reise-Dealz Tipp: Geht ruhig mal auf eigene Faust aus dem Hotel raus und schaut euch um, überall außerhalb sind auch Restaurants die leider, durch die großen Hotelmauern nicht viele Touristen sehen.
Reise-Dealz Tipp Nummer 2: Leiht euch kein Auto aus! Wenn irgendwo ein Unfall passiert ist immer der Tourist schuld, du musst noch nicht mal am Unfall beteiligt sein. Es gibt in Punta Cana außerhalb des Hotels auch Busse die man nehmen kann, fragt dafür am besten an der Rezeption und lasst euch nicht zurück an die Tourguides schicken. 😉
Wenn dir allerdings nicht so wichtig ist wie viel diese Touren kosten, kann man sie natürlich beim Guide kaufen, sie sind auf jeden Fall ein Erlebnis.
Reise-Dealz Tipp Nummer 3: Fahrt nicht in den Tierpark (Manati Park), der wirkt verlockend, da er im Gegensatz zu den anderen Ausflügen günstig ist, dort kann man sich jedoch nicht frei bewegen und es wird einem an jeder Ecke etwas angedreht!
Wenn man in die Dominikanische Republik reist darf man sich nicht nur auf das Paradies freuen, die Menschen die dort leben haben eine ganz andere Mentalität und sehen die Touristen als reiche, geizige Menschen an. Dennoch geben sich die Hotelangestellten sehr viel Mühe und haben sich auch öfter mal ein kleines Trinkgeld verdient, denn im Hotel werden sie nicht sehr gut bezahlt, müssen aber froh sein, überhaupt Arbeit zu haben.
Reise-Dealz Tipp Nummer 4: Nehmt nicht so viele Wertgegenstände mit! Es gibt überall auf der Welt Verbrecher und der Safe in den Hotels ist nicht grade günstig und nur eine Holzkiste für die man ein Zylinderschloss bekommt.
Neben allen Vorsichtsmaßnahmen ist die Dominikanische Republik ein faszinierendes Land, mit weißen Sandstränden, blauen Lagungen, leckerem Essen und auch im Winter schön warm (Regen kommt vor ist aber auch sehr schnell wieder vorbei).


Der Rückflug war etwas länger. Wir saßen ca. 13 Stunden im Flieger, weil wir einen Zwischenstopp in Jamaika gemacht haben, schade dass wir nicht aussteigen durften. Wieder in Amsterdam angekommen, konnten wir problemlos den Hotelshuttle mit der Aufschrift „Mercure Hotel“ nehmen. Unser Auto fanden wir unversehrt auf dem Parkplatz wieder.

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2 Kommentare

  1. Daniel
    19. Dezember 2013 at 07:56 Antworten

    Schade dass nicht erwähnt wurde welche Fluggesellschaft das war. Es würde micht echt mal interessieren wer für die Nutzung des Entertainmentsystems an Bord auch noch Geld verlangt. Aber dennoch ist die Dom Rep eine der schönsten Destinationen die ich kenne.

    • Marc
      20. Juni 2014 at 07:39 Antworten

      Hey, die Fluggesellschaft war ArkeFly :) Dafür zahlt man für die Flüge extrem wenig und dann kann man schon mal ein bisschen auf Entertainment verzichten 😉
      Gruß
      Marc

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